Nun endlich habe ich mein erstes Wochenende in Tinsley verbracht.
Bevor ich vor einem Jahr zu meiner Gastfamilie gekommen bin, haben sie mir sehr viel von Tinsley erzaehlt. Doch als ich dann im Augsut zu ihnen kam, hat es sich kein mal mehr ergeben um nach Tinsley zu fahren, da meine Gastmutter kurz vor der Entbindung stand und dann mit einem Neugeborenen ist es ziemlich schwierig....
Tinsley befindet sich im California Delta und ist eine private Insel vom St Francis Yacht Club.
Es ist keine besonders große Insel und die Entfernung zum "Festland" ist ziemlich nah, doch es ist eine total schön angelegte Landschaft und prima um Wochenenden dort zu verbringen.
Es ähnelt ein wenig einem Campingplatz.
Rund um die Insel herum sind Stege angebaut, an denen die Boote angelegt werden und von dort führen kleine Verbindungsbrücken zur Insel.
Die komplette Insel ist mit Grass bedeckt und vielen Bäumen.
Auf der Insel gibt es dann mehrere Waschhäuser mit Dusche und WC, eine Poolanlage, eine Bararea, Essecke (mit vielen Tischen und Bänken zum Essen) und eine Küchenarea zum Kochen und Grillen, eine Bühne für Bands an speziellen Wochenenden, ein Leuchtturm und Volleyballfelder.
Es gint keine Autos.
Geschlafen wird auf den Booten.
Zum den Mahlzeiten kommen dann die einzelnen Familien/Gruppen zu den Tischen. Jeder hat seinen eigenen Tisch mit Tischdecke und Deko.
Wir hatten Frühstück und Mittag auf dem Boot, doch abends haben wir dann mit dem Rest unserer Gruppe gemeinsam gegrillt.
Wir haben auf dem Hausboot von Aimees Eltern geschlafen. Es hat ziemlich viel Platz und ist total schön eingerichtet.
Mit uns waren Freunde von meinen Gasteltern, Kim und Kermit.
Ebenfalls auf der Insel waren Sue und Ross (Aimees Tante und Onkel) mit ihren Kindern und Schwiegerkindern.
Wir sind Freitag vormittags hier in Belvedere losgefahren und mussten dann etwa eine Stunde mit dem Auto nach Bethel Harbor fahren. Dort ist das Speedboat von meinem Gastvater, mit dem man dann zur Insel fährt. Es gibt keine Strassenverbindung zur Insel. Man muss entweder mit seinem privaten Boot fahren oder nimmt die Fähre.
Die Fahrt mit dem Boot dauert dann noch einmal etwa 20 Minuten.
Die Fahrt zwischen dem Hafen und der Insel ist nicht ganz ungefährlich. Man kann schnell verloren gehen, da es ziemlich viele kleine verästelte "Strassen" sind.
Außerdem war es vor über 20 Jahren noch eine Farmlandschaft, die dann überflutet wurde. Sprich unter dem Wasser sind immernoch landwirtschaftliche Gegenstände und Häuser in die man reinfahren könnte.
Man muss die Strecken kennen, die man fährt um sicher zu sein.
Gegen 13 Uhr waren wir dann dort.
Der restliche Freitag war im ganzen ziemlich anstrengend, da die Kinder keinen Mittagsschlaf gemacht haben und somit total übermüdet und anstrengend waren.
Samstag dann hatte ich nachmittags ein bisschen Zeit für mich und konnte mit dem Kayak ein bisschen herumfahren. :)
Samstagabend war es schon voller auf der Insel und viel los.
Es hat mir ziemlich gut gefallen, was gut ist denn ich werde noch ein paar weitere Wochenenden dort hinmüssen, bevor ich nach Hause komme...
Das Wetter ist auch um einiges Wärmer, da es mehr ins Inlandgeht. Dieses Wochenende hatten wir etwa um die 25° und viel Sonne.
Essecke
Poolarea im Hintergrund
Lighthouse
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