Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

Montag, 30. August 2010

Ankunft in der Gastfamilie

Am Freitag, den 20. August gegen 19 Uhr habe ich meine Gastfamilie zum ersten Mal getroffen.
Sie haben mich vom Flughafen abgeholt und anschliessend sind wir essen gegangen.
Anschliessend bin ich ziemlich muede in meinem neuen Zuhause angekommen.
Es gab noch eine kleine Tour durchs Haus und dann konnte ich endlich schlafen gehen.
Am naechsten Morgen bin gegen 5 Uhr aufgewacht und musste erst einmal den Blick aus meinem Fenster geniessen.
Kurs darauf musste ich dann auch meinen Koffer auspacken, weil es mich wahnsinnig gemacht hat die ganze Woche aus dem Koffer zu leben.
Nach dem ich mich dann anschliessend noch etwas ausgeruht habe und mich fertig gemacht habe, traf ich zum ersten Mal auf Piper.
Sie hat mich recht suess begruesst.
Zum Fruestueck sind wie in den jacht Club gegangen, welcher sich am Fuss unserer Strasse befindet.

Die erste Woche habe ihn nun gut hinter mich gebracht und soweit lief alles planmaessig.
Da meine Gastmutter noch schwanger ist, sind wir die ganze Zeit zu dritt unterwegs und sie zeigt mir, wie sie so die Sachen erledigt.
Am Montag hatte ich meinen ersten Arbeitstag.
Ich bin morgens frueh aufgestanden und habe Piper mehr oder weniger gefuettert (sie isst sehr uninteressiert am Essen, was die ganze Sache etwas stressig macht!)
Anschliessend haben wir sie zur Pre-School gebracht. Dort geht sie 3x die Woche (Mo. Mi. Fr.) hin.
Obwohl sie heute eine Zusage fuer die Pre-School in Belvedere bekommen hat. Somit geht sie nun Dienstags und Donnerstags zur Schule.
Nach dem wie Piper abgesetzt haben sind wir zum Gym gefahren und dort etwas Sport gemacht.
Nach einem netten Work-out sind wir noch kurz einkaufen gefahren und haben dann auch schon Piper wieder abgeholt.
Zuhause ging es dann fuer Piper ins Bett (Mittagsschlaf).
Ich hatte somit Zeit, mich von meinem bisher harten Arbeitstag zu erholen.
Am Nachmittag, als meine Gastvater von der Arbeit nach Haus gekommen ist, sind wir mit dem Boot etwas in der Gegen rumgeduest.
Die restlichen Tage der Woche sahen aehnlich aus, bis auf das ich am Dienstag und Sonntag frei hatte...

Heute bin ich zum ersten Mal gefahren. Zu erst hatte ich ein bisschen Angst, dass etwas schief geht, weil mir ein Range Rover doch ne Nummer zu gross ist, aber es lief bis auf leichte Anfangsschwierigkeiten recht gut.
Da ich eine Weile nicht gefahren bin und hier mit Automatic gefahren wird, habe ich mit links und nicht mit rechts gebremst. Wir haben uns etwas gewundert weshalb es nicht so klappt... bis es mir aufgefallen ist :)

Bald werde ich meinen Fuehrerschein machen (wenn alles gut laeuft) und dann bekomme ich mein eigenes Auto.


                              Der Ausblick von meinem Bett, wenn ich aufwache.

Piper und ich

                          
                                                  Boot Tour mit Piper

Sonntag, 29. August 2010

Alcatraz Triathlon 29.08.10

Heute morgen bin ich mit einem Freund Von meinen Gasteltern zum Triathlon bei der Golden Gate Bridge gefahren.
Ich habe erst gestern abend erfahren, dass der Triathlon dort statt findet.
Deshalb war es eine spontante Aktion, aber es hat sich sehr gelohnt.
Somit bin ich um 6Uhr heute morgen audgestanden und wurde um 7Uhr abgeholt. Leider haben wir den Start nicht sehen koennen, aber den Wechsel aufs Rad und natuerlich den Zieleinlauf der ersten 10.
( leider mussten wir dann schon wieder los, weil Freaky (Frank)einen Lunchtermin hatte.
Ich hatte jedoch die Zeit einen Eindruck davon zu erhalten, wie die Amis mit dem Triathlon umgehem.
Fazit: es gibt ein paar sehr gute Sportler, aber viele prahlen eher durch ihr wertvolles Equipment. Es gab einige grausame Wechsel...
Highlight neben den Staenden und dem Zieleinlauf, war das Fotoshooting mit zwei netten Polizisten auf Motorraedern :)

Freitag, 27. August 2010


                                                
                                              TIMES SQUARE

                                               fuer Papa :)

New York City Tour

Am Dienstag stand eine NYC-Tour fuer alle an, die Interesse hatten.
Wir wurden mit zwei Reisebussen vom Hotel abgeholt und zur Stadt gefahren.
Alle waren sehr aufgeregt.
In New York ahben wir dann eine Reiseleiterin in den Bus bekommen, die uns alles erzaehlt hat.
Somit sind wir in den Reisebussen durch die Stadt gefahren.
Die Tour ging fuer drei Std und wir durften drei Mal aussteigen.
Der erste Stop war am Times-Square. Die Zeit hat aber nur gereicht um ein Foto zu machen und schnell einen Hot-Dog zu kaufen. (das Mittagessen war naemlich um 12 und mittlerweile war es 20.00)
Der naechste Halt war beim Rockefeller Center. (Zeit:10 Minuten) und der dritte Stop war beim World Financial Building um auf den Ground Zero zu schauen.
Die Tour war im Grossen und Ganzen sehr nett, aber viel zu kurz.

Am Mittwoch hatten wir noch einmal die Moeglichkeit nach NYC zu fahren und etwas zu shoppen...
Mein Koffer war allerdings schon voll somit konnte ich mir nichts kaufen :(

Die Tage in der Academy

Am 6.00Uhr am naechsten Morgen klingelte der Wecker und wir mussten aufstehen.
Der Unterricht fing aber nicht vor 8.00uhr an.
Durch die Zeitverschiebung konnte ich nur schlechgt schlafen und war um 6.00Uhr putz munter.
Somit entschied ich mich um 6.15Uhr in den Pool zu springen und etwas zu schwimmen.
Das Wetter war unglaublich heiss, auch schon um 6.00Uhr morgens, somit war es sehr angenehm.
Um 8.00Uhr waren alle versammelt im Saal.
Ich schaetze es waren ueber 120 weitere AuApiars aus ueber 40 verschiedenen Laendern.
Ziemlich international. Unter den AuPairs befand sich auch 1 Junge.....
Nach 5 Minuten wusste ich, dass die Woche ziemlich klasse wird!
Man kann es auch so sagen, ich habe mich sehr dem Ende gesehnt!
Mein Unterricht ging von Dienstag bis Freitag. Von 8.00Uhr morgens bis 17.00!
Am Mittwoch waren noch alle AuPairs zusammen und man hat generell ueber die Arbeit als AuPair gesprochen.
Am Mittwoch (+Do. und Fr.) wurden dann alle in ihre Gruppen aufgeteilt.
Ich war in der schwarzen Gruppe (IS).
Wir sind in einen extra Raum gekommen, welcher einem Babybasar aehnelte.
Jedes Aupair hat ein eigenes Baby (eine Puppe, Immi) bekommen, die man behandeln sollte wie ein Baby. Sprich, man musste es die ganze Zeit so halten. Ich hatte ziemliches glueck, dass mein Baby staendig geschlafen hat, somit konnte ich es immer in die Krippe legen und entspannt sitzen.
Mein Baby war ein kleines Schoko-baby das mich staendig anlaechelte.
Sein Name war Junior ode auch bebe.
Die Tage haben wir gelernt, wie man Babys waescht, wickelt, massiert, squaddelt etc.
Es war schon teilweise ziemlich interessant, aber ich habe mich sehr gefreut als ich am Freitag zum Flughafen gefahren wurde.
Die Tage waren ziemlich anstrengend und hart. Ich war teilweise ein bisschen ungluecklich. Es ist komisch im Hotel zu leben und nichts auspacken zu koennen und den ganzen Tag nur Unterricht zu haben.

Abschied und die Reise!

Hallo ihr Lieben,
am Montag, den 16. August habe ich meine Reise aus Deutschland in die USA gestartet.
Nach einem schweren Abschied von meinen Lieben, begann das Abenteuer.
Die ersten Komplikationen traten auf, als das Flugzeug mit einer Stunde Verspaetung von Bremen losgeflogen ist.
Als ich dann in Frankfurt ankam, hatte ich 20 Minuten um aus dem einen Flugzeug ins andere zu kommen.
Im Inneren habe ich mir schon gedacht, dass mein gepaeck bestimmt nicht mitkommt... (dafuer war die ueberraschung in NY am Ende umso schoener, denn es hat es geschafft!).
Auf dem Flughafen bin ich ersteinmal eine Weile gelaufen, bis ich mir gedacht habe: " Schau doch mal auf dein Ticket, damit du weisst wo du ueberhaupt hin musst!"
"Gate C!" Vor lauter Trauer und Aufregung habe ich wohl das riesige C ueber meinem Kopf uebersehen, ansonsten haette ich nicht gefragt... (soetwas kann einem aber passieren wenn man zum ersten Mal reist.)
Nachdem ich dann aber erklaert bekommen habe, in welche Richtung ich gehen muss, war der Weg ausgeschildert.
" 20 Minuten zu Fuss zu Gate C(!), na klasse!"
Somit begann ich zu rennen. nach gefuehlten 30km, kam ich endlich beim Sicherheitsschalter an.
Von dort an lief alles gut. Das Gate war gleich nebenan und ich habe es geschafft!
Kurz darauf fing das Flugzeug auch an zu rollen.
Im Flugzeug neben mir, sassen eine Inderin die nun zu ihrem Mann nach "was weiss ich wohin" zieht und ein anderes Aupair.
Mein Sitzplatz war ziemlich auf das Noetigste reduziert. Sitz, Klapptisch und eine dreckige Sitztasche fuer Zeitschriften.   (Sprich: Kein Bildschirm!!!)
Trotz dessen verlief der Flug sehr gut. Das AuPair neben mir kommt aus Norwegen und wir haben uns sehr gut verstanden. Ihr englisch war sehr gut und somit konnte ich mich gut mit ihr unterhalten. Mit der Frau aus Indien auf der anderen Seite von meinem Sitz war es allerdings schon anders.
Ich konnte sie mit ihrem starken indischen Akzent nur schwer verstehen, was mir das Erklaeren fuer die Einreiseformulare (die man im Flugzeug immer bekommt) um einiges erschwerte.
Nach 8 Stunden Flugzeit sind wir gut gelandet. Leider hatten weder Kine (meine norwegische Freundin) noch ich die Moeglichkeit New York aus der Luft anzuschauen.
Sobald wir aus dem Flugzeug ausgestiegen waren kam die naechste Hoerde, der Security Beamte am Einreiseschalter!
Alles verlief denn noch sehr gut.
Somit konnten wir unser Gepaeck in Empfang nehmen.
Ich dachte jedoch bis zu dem Zeitpunkt noch, dass mein Gepaeck noch in Frankfurt.
Da das Gepaeck bis dahin immer noch nicht auf dem Gepaeckband war, haben wir uns auf die Suche nach einem Auskunftsschalter gemacht. Erfolglos. Somit musste ich einen Polizisten ansprechen. Als ich ihm mein Problem geschildert hatte, lachte er nur und meinte, du hast doch deinen Kopf. Er meinte meine Handgepaeck... er musste jedenfalls lachen und ich fuehlte mich verarscht.
Niemanden konnte man ernst nehmen, die Passagierbegleiter sprachen alle nur gebrochen englisch und haben nicht verstanden was ich von ihnen wollte und der Polizist hat mich nicht ernst genommen!
Vom flughafen wurden wir dann mit drei Bussen abgeholt und zum Hotel gebracht.
Mit uns sind etwa 60 weitere AuPairs angekommen.
Im Hotel gab es dann nur noch eine kurze Einfuehrung und Erlaeuterung bezueglich der Regeln etc.
Danach sind alle auf ihre Zimmer und haben geschlafen.
Ich war auf einem Zimmer mit einer anderen Deutschen und einer Polin. Beide waren ebenfalls im IS (Infant Specialized Care Programm).
Das wart der erste Tag!