Nach 8 Monaten harter Arbeit kommt nun endlich mein Urlaub. Donnerstag morgen gegen 9 haben mich Aimee, Piper und Holdi zum Bus gebracht (Marin Airporter, der Reisende zum Flughafen faehrt).
Gegen 2 Uhr, mit einer Stunde Verspaetung ging es dann los.
7564km bis Lima, Peru. Insgesamt 14 Stunden Freunde, Spass und Gemuetlichkeit standen bevor.
Das Flugzeug war jedoch sehr schoen und auch ein bisschen Gemuetlich. Ich hatte einen Gangplatz und der Sitz neben mir war frei. Jackpot :)
Was ebenfalls sehr gut war, alle hatten einen eigenen kleinen Bildschirm um selbst einen Film zu gucken. Auf meinen ganzen letzten Langstreckenfluegen hatte ich nie einen :(
Nach 5 Stunden konnte ich dann nur noch mit augenklappe schauen, sprich ich habe nur der Geschichte gelauscht.
Obwohl ich liegen konnte (ich hatte mir gedacht, der Dicke in meiner Reihe war zu gross um sich hinzulegen, somit konnte ich den Sitz haben), konnte ich nicht schlafen.
Als wir fuer unseren Zischenstop in Lima landeten, mussten wir doch das Flugzeug tauschen. Zuerst hiess es, einige steigen nur aus und andere ein um nach São Paulo zu fliegen.
Ich war ziemlich aufgeregt und gluecklich darueber in Peru zu sein! Es war zwar nicht mein Hauptziel, doch schon immer wollte ich nach Peru, nach Machu Pichuu zu den Inkas.
Leider hatte wir nicht viel Zeit, wir wurden richtig von vom Bodenpersonal zum anderen Gate gescheucht. EIN Foto konnte ich jedoch machen ! :)
Beim Bording haben sich die Frauen uber meinen Namen lustig gemacht, was eine ziemliche Frechheit war^^
Nach einem weiteren 4,5 Stunden Flug war ich dann endlich in São Paulo angekommen.
Marias Mama und ihre Schwester haben mich vom Flughafen abgeholt, da Maria einen Test in der Uni hatte.
Auf dem Weg nach Hause konnte ich schon einen guten Eindrucl von der Stadt erhalten. Ihre Mama hatte eine falsche Spur gewaehlt und wir mussten einen riesigen Umweg fahren.
São Paulo hat einen ziemlich starke Diskrepanz zwischen arm und reich. Einige Viertel sind total veruntergekommen und andere wirklich huebsch.
Als wir endlich Zuhause angekommen sind konnte ich duschen und dann haben wir uns schon gleich wieder auf den Weg gemacht um Marias Freundinnen an ihrer Uni (Universitaet São Paulo) zu treffen.
Dort haben wir einen "amigo secreto do ovo" Austausch gemacht. Es ist wie wichteln an Weihnachten nur mit grossen Schokoeiern. Ich hatte am Ende das schoeste von allen bekommen :)
Anschliessend hat Maria mir ihre Campus gezeigt und einen dritten Teil von der Uni, der etwa 20 Minuten entfertn war von den anderen beiden.
Abends waren wir zusammen mit ihrer Familie essen. Dort habe ich zum ersten Mal richtiges Açai gegessen :)
Schmeckt wie Eis.
Machu Picchu - nun bin ich schon mal so nah, aber kann es trotzdem nicht besichten
Marias Freundinnen von der Uni
Der Blick aus ihrem Zimmer