Freitag abend sind sie in San Francisco angekommen und wir haben uns in ihrem Hotel getroffen.
Nach dem ich meine bestellten Süßigkeiten und meinen neuen Laptop bekomme habe, sind wir für eine Kleinigkeit zu essen in die Fillmore St (eine der Strasse in SF, in der viele Restaurants und Nigh clubs aufzufinden sind), zwei Blocks weiter gegangen.
Ich hatte das Angebot bei der Freundin meiner Gastmutter zu schlafen, sie war grade mit ihrer Mutter unterwegs für das Wochenende und ich hätte ihre Wohnung für mich. Nach dem wir jedoch späten abends zum Hotel zurück gekommen sind, hatten wir nicht so recht Lust dort noch hinzufahren (es war zu weit um zu laufen). Somit schlief ich mit bei ihnen. Ich hatte eine sehr bequeme Niesche unterm Fenster..... (das Bett in der Wohnung wäre definitiv more komfortabel gewesen.
Samstag find der Tag dann ab halb 8 an. Duschen, Frühstücken und dann ab zur Alcatraz-Tour!
Da der Bus erst in einiger Zeit kommen sollte, haben wir uns entschieden zu laufen... Nach einer guten Stunde Fußmarsch quer durch die Stadt kamen wir am Ziel an.
Zwischendurch wurde ich ein bisschen panisch, da ich dachte wir würden es nicht machen können.
Um 11 Uhr war Abfahrtvom Pier 33 auf nach Alcatraz!
Nach ein paar Minuten kamen wir auf der Insel an:
Nach dem wir von der Fähre gestiegen sind, wartete schon ein Park Ranger auf uns. Er hat uns eine kleine Einweisung gegeben, was es auf der Insel zu entdecken gibt etc. Wir hatten die Audio Tour gebucht. Somit haben wir uns auf den Weg zur Ausgabe der Kopfhörer gemacht :
Das Hörspiel wurde aus Sicht von Officern und Gefangenen erzählt:
Zu ersteinmal wurde über die einzelen Zellen erzählt. Kein Komfort, keine Privatsphäre, keine eigenen Gegenstände:
Man musste alles ganz genau sichtbar liegen haben. Eigentum wurde erst nach einer Weile erlaubt:
Einige Gefangene hatten Bilder, die sie eigenständig gemalt haben, wie mit Ölfarbe etc.
Andere hatten Musikintrumente in ihren Zellen. Kartespiele waren nicht erlaubt. Somit wurden Spiele wie Bridge u.ä. mit Dominosteinen gespielt.
Alcatraz verfügte über einen "Spiel-/Sportplatz" für die Straflinge. man dachte sich, dass kaum einer sich dort draussen aufhalten würde, da es zu kalt und windig sei.
Trotzdem blieben sie dort für mehrere Stunden.
Die Zeit auf Alcatraz brachte auch die schlimmsten Ganoven zum Nachdenken. Silvester war immer eine schlimme Zeit, wenn der Wind richtig stand, hörte die Lachen vieler Menschen aus der Stadt, die ihre Zeit in Freiheit genossen.
Zu dem zu sehen, wie nah die Stadt sei und doch so isoliert zu sein machte viele verrückt.
Für die Härtefälle gab es 4 "Gummizellen".
Zelle 09-14
Einer der Gefangen erzählte, dass er jedes Mal, wenn er in die Isolierzelle musste, einen Knopf seines Hemds abgerissen hat, ihn in die Luft geworfen hat und ihn wieder aufgesucht hat, immer und immer wieder.
Es gab auch eine Bibliothek. Gefangene mit guter Führung durften Magazine abbonieren und sogar Kurse für Fernstudien belegen.
Gegessen wurde für 20 Minuten in der Kantine. Es gab einen grossen Speisesaal mit Bänken und Tischen.
Die Silouetten für die Messer wurden zur Überprüfung nach dem Essen genutzt. Man wollte nicht, dass eines der Messer mit in die Zelle eines Gefangenen wandert.
Am 21. März 1963 war der letzte offizielle Werktag des Gefängnisses.
Alle duschten noch einmal und zogen sich frische Klamotten an. Anschliessend gab es das letzte Frühstück und dann kamen sie in die Freiheit zurück. (Warum nicht in ein anderes Gefängnis, habe ich mich gefragt.)
An dem Tag, als wir die Besichtigung gemacht haben, befand sich ein alter Offizier im "Bookstore" um sein Buch zu signieren.
Bevor Alcatraz als Gefängnis genutzt wurde, galt es als Stützpunkt des Militärs. In den 70er Jahren wurde es von Indianer besiedelt (für 19 Monate war es Indianland).
Wenn ihr einmal die Möglichkeit bzw in der Nähe seid, solltet ihr euch die Gelegenheit nicht nehmen lassen uns es euch selbst einmal anschauen!!
Nice blog, Inka :) Good practice for me to read german. Haha.
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